Eine Spanndecke besteht aus einer speziell entwickelten, reißfesten und wasserdichten Polymerfolie. Diese Weichfolie wird im Walzverfahren in Bahnen hergestellt und in der Produktion exakt auf die jeweilige Raumgröße zugeschnitten. Danach wird sie Bahn an Bahn aneinandergeschweißt. Am Außenrand der gesamten Deckenfläche werden halbweiche Halterungen, sogenannte „Halte-Keder“ angeschweißt.
An den Innenseiten des Raumes werden Halteleisten befestigt, in welche eine Spanndecke von ca. 50 bis 60 m² eingespannt wird. Da die neue Foliendecke ca. 7% kleiner als die eigentliche Deckenfläche ist, wird sie bei gut 40°C gedehnt und fest eingespannt. Ergebnis: die komplette Decke ist absolut gleichmäßig und völlig glatt.
Die große Auswahl an Farben und Qualitäten sorgt für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten: Sie können je nach Hersteller aus mehr als 200 Farben auswählen. Oberflächen gibt es als Hochglanz, Matt, Seidenmatt, als Marmordesign, Metallic oder Velours.
Matte und lichtdurchlässige Oberflächen können digital bedruckt werden.
Zusätzlich bieten einige Spanndecken-Hersteller perforierte Deckenfolien an, die den Schall sehr gut absorbieren.
Perforierte Deckenfolien sind übrigens auch für den Einsatz von Sprinkleranlagen geeignet.
Speziell für den Einbau in Spanndecken wurde ein Radio mit Lautsprechern entwickelt, das verdeckt montiert wird.
Eine Spanndecke wird schnell und sauber eingebaut, zeichnet sich durch besonders lange Haltbarkeit aus und ist sehr kostengünstig.
Alle Hersteller beliefern ausschließlich speziell ausgebildete Handwerksunternehmen. So können Sie sich auf kompetente Beratung, sichere Ausführung und umfassenden Service verlassen.